Lernzirkel

Lernzirkel-Station 4: Großstadtlyrik - Material

Lösungsblatt

Alfred Wolfenstein: Städter (1914)

Dicht wie Löcher eines Siebes stehn

Fenster beieinander, drängend fassen

Häuser sich so dicht an, daß die Straßen

Grau geschwollen wie Gewürgte sehn.

Ineinander dicht hineingehakt

Sitzen in den Trams die zwei Fassaden

Leute, ihre nahen Blicke baden

Ineinander, ohne Scheu befragt.

Unsre Wände sind so dünn wie Haut,

Daß ein jeder teilnimmt, wenn ich weine.

Unser Flüstern, Denken ... wird ... Gegröle...

- Und wie still in dick verschloßner Höhle

Ganz unangerührt und ungeschaut

Steht ein jeder fern und fühlt: alleine.

(Die fehlenden Wörter des Lückentextes sind fett und kursiv gekennzeichnet.)

 

Gemälde "Die Stadt" von  Jakob Steinhardt (1913)

(Jakob Steinhardts Bild darf auf Grund der Copyright-Bestimmungen leider nicht in die Homepage integriert werden. Sie können das Bild aber durch Wählen des folgenden externen Links betrachten:)

Das Gemälde "Die Stadt" von Jakob Steinhardt ist das 5. Bild auf der externen Seite.

(Auf der CD-ROM sind alle Bilder des Lernzirkels enthalten. Die Copyright- Bestimmungen der "Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst" werden eingehalten.)

 

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