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Lernzirkel-Station 4: Großstadtlyrik - Aufgabenblatt
Der Themenbereich "Großstadt" spielt in der Kunst des beginnenden 20. Jahrhunderts eine große Rolle. Dies soll an folgendem Beispiel verdeutlicht werden.
Alfred Wolfenstein: Städter (1914)
Dicht wie 1 stehn
Fenster beieinander, drängend fassen
2 sich so dicht an, daß die Straßen
Grau 3 wie 4 sehn.
Ineinander dicht hineingehakt
Sitzen in den Trams die zwei 5
Leute, ihre nahen Blicke 6
Ineinander, ohne Scheu befragt.
Unsre Wände sind so dünn wie 7 ,
Daß ein jeder teilnimmt, wenn ich 8 .
Unser Flüstern, Denken ... wird ... 9 ...
- Und wie still in dick verschloßner Höhle
Ganz unangerührt und ungeschaut
Steht ein jeder fern und fühlt: 10 .
Aufgaben:
- Lesen Sie den obigen Lückentext. Schreiben Sie auf ein Blatt 10 Begriffe, die nach Ihrer Meinung in die Lücken passen könnten.
- Holen Sie anschließend vom Lehrer den Originaltext. Vergleichen Sie Ihre Lösung mit der des Autors. Was fällt Ihnen an der Wortwahl Wolfensteins auf? Notieren Sie stichpunktartig Ihre Gedanken!
- Wählen Sie drei Textstellen aus, bei denen sich Ihre Begriffe von denen des Originals (mehr oder minder) deutlich unterscheiden. Fertigen Sie ein Assoziogramm zu diesen drei Begriffen an! (Assoziogramm:
Schreiben Sie je einen Begriff auf ein Blatt Papier und notieren Sie um ihn herum weitere Begriffe, die Ihnen spontan in den Sinn kommen.)
- Beschreiben Sie in eigenen Worten, was Alfred Wolfenstein in seinem Gedicht über Menschen in der Großstadt ausdrücken wollte. Nehmen Sie
dabei auch Ihre Assoziogramme zu Hilfe! Belegen Sie Ihre Aussagen mit Hilfe konkreter Textstellen!
- Bestimmen Sie die Form des Gedichts (Stichpunkte genügen)! Welche Beziehungen zwischen Form und Inhalt lassen sich erkennen?
- Betrachten Sie das Bild "Die Stadt" von Jakob Steinhardt (1913). Welche Übereinstimmungen zwischen Bild und Gedicht können Sie feststellen?
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